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ling, unter dessen Banner ein ganzes Heer einherzog! Ri-chard von Gloncester hatte seinen Verstand dadurch be-währt, daß er es ablehnte, an Jntriken Theil zu nehmen,welche den Zorn dieser kriegerischen Phalanx herausfor-derten. Wie die Lady von Bonville an diesen Gentlemenvorbeischwebte, machten ihr Murmeln achtungsvollerHuldigung, ihre tiefen Verbeugungen und ihre entblöß-ten Häupter einen starken Contrast mit der nachläßigenundunfreundlichen, wo nicht verächtlichen Begrüßung,womit sie ss eben eine der Schwestern der Königinempfangen hatten, die einen Augenblick zuvor in derselbenRichtung an ihnen vorbcigekommen. Die Lady wandeltenoch weiter, und begegnete plötzlich Hastings, wie er inseinen Staatsgewändern aus dem Palaste kam. IhreAugen begegneten sich und Beide wechselten die Farbe.
„So, mein Lord Kämmerer," sagte die Dame sarka-stisch , „der Graf de la Roche ist, wie ich höre, Eurer be-sonder» Aufmerksamkeit und Sorge zugewiesen worden."
„Eine Sorge, über welche der Kämmerer sich nichtbeschweren kann, und wornach William de Hastings nichtgetrachtet hat."
„Ein König hätte nie Montag» oder Warwick auf-gefordert, unter ihre Pflichten eine Obliegenheit aufzu-nehmen, die sie als entehrend angesehen hätten."
„Entehrend, Lady Bonville!" rief Hastings mit ge-runzelter Stirne und flammender Wange — „wederMontag» noch Warwick hätten ungeahndet das Wort ge-