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sprach, dann verklärten sich diese Züge und bewegten sichin so wechselnder, sprühender Lebendigkeit, daß siedenBetrachter blendeten, bezauberten oder mit Scheue undEhrfurcht erfüllten, je nachdem ihr Gefühl den Ausdruckbestimmte. Ihr Anzug entsprach ihrem erhabenen, flecken-losen Charakter. Heinrich VI. hätte mit heiliger Lustdessen matronenhafte Schicklichkeit betrachten mögen; derjuwelenbesetzte Kragen reichte bis an das runde Kinn mitseinem Grübchen, die Arme waren nur am Handgelenkebloß, wo die blauen Adern durch eine schneeweiße Hautdurchschimmerten; die dunkelbraunen Haare, die, wie ihreKammerfrau rühmte, aufgelöst den Boden streiften, wa-ren in eine einfache, bescheidene Flechic gewunden,worüber das ihr ziemende Krönchen sich erhob, das ihrenRang anzeigte. Die Lady Bonville hätte sich der Cor-nelia an die Seite stelle» dürfen, das Muster einer jungen,hochgebornen Matrone, an deren Tugend die Ehre desMannes eine sichere Burg und Helmath hatte.
„Ich verstehe Euch, mein Lord," sagte sie mit leuch-tendem, dankbarem Lächeln; „und als Lord WarwickSSchwester bin ich Euch zu Dank verpflichtet."
„Eure Liebe zu dem großen Grafen beweist, daßIhr edel genug seyd, um verzeihen zu können," sagteRichard bedeutungsvoll. „Nein scheltet mich nicht mitsolch einer vorwurfsvollen, stolzen Miene! Ihr wißt,daß keine Geheimnisse bestehen zwischen Hastings undGloucester."
„Mein Herr Herzog, das Haupt eines edeln Hauses