Druckschrift 
4 (1843)
Entstehung
Seite
72
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entsetzt, und faßte mit seiner im Handschuh steckendenHand den Zügel des kecken Propheten.

„Einer der den Fall des Hauses Dork geschworenhat, und es vielleicht noch erlebt, für diese seine Sache,Seite an Sette mit Warwtck zu fechten; denn Warwick,was auch seine Fehler, hat ein englisches Herz und liebtdie Gemeinen."

Montagu, einen Ausruf des Staunens ausstoßend,ließ den Zügel des Freisaßen fahren; und der Letztereschwenkte seine Hand, und sein Pferd spornend über diewilde Fläche von Heideland hin, verschwand mit seinemBegleiter.

„Ein stämmiger Berräther!" murmelte der Graf,ihn mit dem Auge verfolgend. „Einer von den verbanntenLancastrischen Lords, vielleicht. Seltsam, daß sie sich sotu unsre Geheimnisse einzudrängen wissen! Hast Du denBurschen gehört, Marmaduke?"

„Nur ein paar Sätze, und die machten mich nachdem Dolche greifen. Aber da Du mir kein Zeichen gabst,dachte ich, Seine Gnaden der König könne ja doch nichtarg gefährdet werden durch leere Worte."

„Wahr! und das Unglück hat immer eine giftigkeifende Zunge!"

„Mit Vergunst, mein Lord," sagte Marmaduke, „ichhabe den Mann früher schon gesehen, und es scheint mir,er hat eine große Gewalt über den nichtsnutzigen Pöbel."Und jetzt erzählte Marmaduke den Angriff auf Warners