schuldigung hin — Gott weiß welche, daß sie dem knaben-haften Herzog ans Unheil sinne, ^ Sind nicht die Gemei-nen zu Boden gedrückt von Auflagen für die Verwandtender Königin? Sind nicht des Königs Beamte und Pro-viantmeister ermächtigte Räuber und Plünderer? Istnicht die alte Ritterschaft verjagt, neuen Glückspilzen zu-lieb? Und ist in all diesem nicht der Krieg bester als derFriede?"
„Weißt Du nicht, daß diese Worte der Tod sind,Mann?"
„Ja, in der Stadt! aber auf den Feldern und Oedenist der Gedanke frei. Runzelt nicht die Stirne, meinLord, Ha, ich kenne Euch; und die Zeit kann noch kom-men, wo der Baron so handelt, wie der Freisaße spricht.Was! meint Ihr, ich sehe nicht die Zeichen deS heranna-henden Stnrme-S? Sind Warwick und Montag» sichererbei Edward als sie bei Heinrich waren? Nimm Dich inAcht! Charolois wird den König Ludwig überlisten, undehe das Jahr herum ist, wird die junge Margaretha vonEngland die Gemahlin des bittersten Feindes Eures ta-pfer» Bruders sehn!"
„Und Wer bist denn Du, Schurke?" schrie Montag»
* Man vergleiche über diese und andere Beispiele der herr-schende» Verachtung der Gesetze unter der Regierung Ed-ward« IV, und in der That während de« ganzen fünfzehn-ten Jahrhunderts, die Auszüge aus den Parlaments-Archiven,welche Sharon Turner mitthcilt, Ilistorv ot Lnglanil