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gefällt Dir der König ? Sprich offen, Junge; es fmkhier keine Horcher!"
„Er ist ein höchst huldvoller Gebieter, und ein höchstgewinnender Gentleman."
„Das beides ist er," sagte Mvntagu mit einem An-flug von innerer Bewegung, worüber Marmaduke er-staunte, „und kein Mann kann sich ihm nähern, ohne ihnzu lieben. Und doch Marmaduke — nicht wahr, das istDein Name? — und doch — sey es nun Schwäche oderFalschheit, kein Mensch kann der Gunst dieses Königs voneinem Tag auf den andern sicher scyn! Wir Nevile'smuffen eng zusammenhalten. Nicht ein Stecken darf ver-loren gehen, wen» der Bündel mnzerbrochcn bleiben soll!Was sagt Ihr?" Und des Grafen lebhaftes Auge heftetesich scharf auf das Gesicht des jungen Mannes.
„Ich sage, mein Lord — der Graf von Warwick istmir Gönner, Herr und Vater geworden, wie ich die Stadtdort freundloS und als Waise betrat: und obgleich ichnach Ehre trachte und das Vergnügen liebe, und cS mirleid thun sollte, nur einen Finger zu erheben odereinWort zu sprechen gegen König Edward: dennoch, wäredieser fürstliche Lord — daS Haupt meines Hanfes — ei»Geächteter und ein Bettler — an seiner Seite würde ich, wandern, für ihn wollte ich das Brod erbetteln!"
„Junger Mann!" rief Montagu aus, „von dieserStunde an schließe ich Dich in mein Herz ein! Gib mirDeine Hand! Geächteter und Bettler? Nein! — Wennder Sturm kommt, suchen die geringeren Vögel ein Nn-