Druckschrift 
4 (1843)
Entstehung
Seite
60
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Edwards III., doch nicht mehr im Einklang stand mii denmehr intrikesüchtigen und ehrgeizigen Zeiten, welche dengenußsüchtigen Gatten der Elisabeth Wovdvillc als Herr-scher sahen. Er hatte neuestenS mit Argwohn bemerkt, daßEdward verschiedenemale Rath gehalten hatte mit der Anti-NevilrMen Partei, bei welchem er selbst ausgeschlossen wor-den war. Der König, welcher bisher an seinem Umganggroßes Wohlgefallen gehabt, hatte ihm Beweise vonKälte und Entfremdung gegeben, und es lag eine froh-lockende Bosheit in den Mienen der Herzogin von Bed-ford, welche einen bevorstehenden Triumph über die großeFamilie zu verkünden schien, die die WoodvilleS so offensich mühten und trachteten zu verdrängen und zu stürzen.Eines Tages, als Marmaduke im Hofplatz des Towerssich umtrieb, lachend und scherzend mit seinen Freunden,ging Lord Montagu, aus dem Kabinet des Königs kom-mend, mit hastigen Schritten und nachdenklicher Stirnean ihm vorbei. Dieser hochmüthige Bruder des Grafe»von Warwick hatte soweit die Empfehlung des Letzter»beachtet, daß er sich mit ziemlicher Artigkeit gegen Mar-maduke entschuldigte wegen der Sprache, die er gegen ihnauf dem Schießplätze geführt, und ihn später, wenn erihn beim König in seinem Dienste gesehen, mit einemvornehmen Kopfnicken oder einem kurze».'Guten Mor-gen, junger Wetter!" beehrt hatte. Aber wie jetzt seinAuge auf Marmaduke fiel, während die ganze Gruppedie Mützen abzog vor dem mächtigen Hofmann, rief erihn, mit einem vertraulichen Lächeln, das er früher nie