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In diesem Augenblick ging die Thüre leise auf undLord Hastings selbst trat ein. Er kam mit der Vertrau-lichkeit eines Mannes, der an einem Ort wie zu Hause ist.
„Und wie geht es vorwärts mit dem großen Ge-heimnis?, Master Warner ? Süße Mistreß! Dn erscheinstmir liebenswürdiger in dieser dunkeln Kammer, als wennDu Alle bei der Galliarde verdunkelst. Ha, Meister Al-wyn ! ich bin Dir vielen Dank dafür schuldig, daß Dumich zuerst mit den seltnen Kunstfertigkeiten dieser schönenStickerin und Malerin bekannt gemacht hast. Rücke mirjenen Stuhl her, guter Alwyn."
Während der Goldschmid gehorchte, warfereinenBlick zuerst ans Hastings und dann auf das stammendeGesicht und den arbeitenden Busen Sybillens, und eintiefer, stechender Schmerz zuckte heiß durch sein Herz. Eswar nicht Eifersucht allein; es war Beklemmung, Mit-leid , Furcht. Der mächtige Hastings — der ehrgeizigeLord — der begabte Wüstling — welch ein Schicksal fürdie arme Sybille, wenn für einen solchen Mann ihreWange stammte, ihr Busen sich hob!
„Nun, Master Warner," fing Hastings wieder an,„Du schweigst noch immer über Deine Fortschritte."
Der Philosoph stieß ein ungeduldiges Stöhnen aus.
„Ha, ich verstehe. Der Goldmacher darf von seinerWissenschaft nicht sprechen vor dem Goldschmid. GuterAlwyn, Du magst Dich entfernen. Alle Künste habenihre Geheimnisse."
Alwyn schritt mit finstrer Stirne der Thüre zu.