Druckschrift 
4 (1843)
Entstehung
Seite
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Mein Knabe, mein fürstlicher Knabe, mein Ed-ward!" rief Margaretha, in Thränen ausbrechend, unddie ganze kriegerische Königin ging unter in dem Gefühlund den Erinnerungen der zärtlichen Mutter,Ach,treuer Freund! er ist so tapfer und so schön! Oh, er wirdDich noch wohl belohnen in späterer Zeit!"

Mög' er es erleben, diese Barone zermalmt zusehen, und dieß Volk zu heben!" sagte der Demagog vonRedeSdale.Aber jetzt, rette Du Dich!"

Aber wie? ist es nicht noch jetzt möglich, den Streichzu führen? Laß uns lieber unsre Pferde nach dem Nor-den spornen, laß uns die Stunde des Handelns beschleu-nige», und die rothe Rose in ganz England von einemEnde bis zum andern erheben und aufstecken!"

Ah, Lady, wenn wir ohne Ermächtigung zum Kriegvon Eurem Gemahl, ohne Subfidien vom Ausland, ohnedie günstige Stunde haben reifen zu lassen, wen» wirohne Geld, ohne Waffen und ohne einen großen Baronauf unsrer Seite, jetzt schon eine Erhebung wagen, so istAlles verloren, was wir bisher gewonnen ; und statt einesKriegs könnt Ihr kaum einen Aufruhr erregen. Ohnediese verfluchte Vermählung von Edwards Schwester mitdem Bruder des eisherzigen Ludwig wäre unser Triumphgesichert gewesen. Des französischen Königs Gold würdeein Heerlager mit Männern gefüllt, die mißvergnügtenLords bestochen, und seine Unterstützung die Hoffnungender ergebener» Lancastrier aufrecht erhalten haben. Aber