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Io wie diese einzelnen, sind die meisten, oder, genau genommen,vielmehr alle Umstände, die der Dichter in seinen Plan verwebt hat, durcheine dreifache Nothwcndigkeit begründet:
1. als Folgen des vorher Gegebenen:
2. als Mittel znm Zweck des Ganzen;
3. endlich als die tauglichsten Werkzeuge zur Hervorbringung einerwahrhaft epischen Wirkung, und daran, daß dieses alles immer unzer-trennlich znsammengeht, sieht man, daß das Ganze aus einer einzigen reindichterischen Anschauung entstanden ist. Dies durch alle Theile des Ge-dichtes hindurch einzeln zu zeigen, würde eine überflüssige Arbeit sein, dagewiß alle in ihrer ganzen Verkettung dein Leser gegenwärtig sind. Auchhaben wir im Vorigen (XX bis XXXVI) schon eine Veranlassung gefun-den, die uns beinahe durch das ganze Gedicht vom Anfänge bis zum Endegeführt hat. Wir können uns daher hier begnügen, nur noch ein Paar all-gemeine Bemerkungen hinznznfügen.
X611.
Benutzung des Ortes und der Zeit.
Die Quellen, aus welchen der epische Dichter alle seine Mittelschöpft, find allein der Lauf der Begebenheit und die Natur der Charak-tere, die er darstellt. Der unserige, der in dem elfteren keine große Hülfefinden konnte, mußte sich vorzugsweise an die letztere halten; indcß hat erder eigentlichen Begebenheit etwas anderes unterzuschicben gewußt, wovoner mehr, als vielleicht bisher ein anderer Dichter, trefflichen Nutzen gezo-gen hat — den Ort und die Zeit.
Beide bestimmt er mit unermüdlicher Sorgfalt, bei beiden vernach-lässigt er schlechterdings keine Beziehung, die sie auf die Handlung oderdie Personen haben können; und dadurch gruppiren sich nun in diesen Um-gebungen die Figuren noch dichter und schöner zusammen. Die Zeit derHandlung ist, wie das Verhältniß zu ihrem Umfange forderte, nur sehrkurz, nur von dem Anfänge des Nachmittags bis zum Einbrüche derNacht. Auch dies ist wieder zugleich in der Lage der Sachen gegründet.