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auch einige Dutzend derselben werden leicht und vhne Schadenertragen werden können, während solche im Auge oder im Gehirnsehr schwere Folgeerscheinungen Hervorrufen.
Aus einem Bandwurmembryo ^geht also, wenn derselbeseinen Aufenthaltsort gewechselt hat, d. h. in einem anderenThiere, dein sogenannten Zwischenwirthe, ein Finnenzustandhervor, demnach noch kein Bandwurm. Diese Finnen besitzennun, so verschiedenartig sie auch an Größe, Bau, Gestalt undBedeutung sein können, immer bereits von dem künftigen Band-wurme den Kopftheil, gewöhnlich in der Einzahl, doch nichtselten auch in größerer bis enormer Anzahl, so daß in einigenexquisiten Fällen aus einem einzigen Bandwurmei tausende vonBandwurmköpfchen entstehen.
Wiederum müssen die Finnen ihren Aufenthaltsort, ihrenWirth wechseln, was nur bei wenigen Formen selbstthätig ge-schieht; in den meisten Fällen gelangen die Finnen dadurch inandere Thiere, daß^ihre Träger ganz oder theilweise verzehrtwerden; wird hierbei auch manche Finne zerbissen und gerödtet,so gerathen doch andere mit unversehrtem Kopftheil in den Darmeines Thieres, wo sich die Köpfe ansiedeln und durch Knospungan ihrem Halsende Glieder erzeugen. Auch hier zeigt es sichbei den vielen helminthologischen Experimenten, die seit Ein-führung derselben durch Küchenmeister (1854) gemacht wordensind, daß nicht jede Finnenart in einem beliebigen Thiere sichzum Bandwurm umwandelt, sondern in der Regel nur in einer-ganz bestimmten oder in nahverwandten Thierarten. Es istklar, daß z. B. der Mensch unter normalen Verhältnissen nichtFinnen, die nur in Mäusen leben, acquiriren kann, daß demnachauch der Mensch nicht den Bandwurm, der ans solchen Mäuse-finnen entsteht, beherbergen kann; für diesen Bandwurm, dielaoina ern88ieoIIi8, ist die Katze der normale Wirth.
Jrrthümlich wäre es, zu glauben, daß nur Raubthiere und