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Auf welche Weise infizirt sich der Mensch mit Parasiten?
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Klassen der Platt- und Rnndwür mer beschränkt; zn ersterengehören die Band- und die Saug Würmer oder Egel (nichtzn verwechseln mit Blutegeln), zu letzteren die Spul- oderFadenwürmer und die sonderbaren Kratzer. Jede dieser Gruppenstellt eine Anzahl Parasiten in den Menschen, ein Theil findetsich nur bei diesem, andere kommen noch bei Thieren vor undsind dann zum Theil wenigstens nur gelegentliche Gäste bei uns.

Am besten und am längsten in ihrer Lebensgeschichte sinddie Bandwürmer bekannt, von denen neun Arten den Darm-kanal des Menschen bewohnen. Jedermann weiß, daß man aneinem Bandwurm einen Kopf, einen Hals und die kürbis- odergurkenkernähnlichen Glieder unterscheidet, die auf einer gewissenReife sich ablösen und auf dem natürlichen Wege ihren Wohn-ort verlassen und ins Freie gelangen. Ist der Laien geneigtKopf, Hals und Glieder als Theile eines einzigen Thieres zubetrachten, so lehrt die Wissenschaft, daß fast alle Bandwürmernicht Einzelwesen, sondern sogenannte Thierkolonien darstellen;jedes Bandwurmglied hat den Werth eines Einzelwesens, ebensoder als Kopf und Hals bezeichnte Abschnitt. Letzterer, der so-genannte Leoiox, dient nicht nur zur Befestigung der ganzenim Zusammenhang bleibenden Kolonien in der Darmschleimhaut,sondern erzeugt durch einen Knospungsvorgang immer neueEinzelwesen, die Glieder, die ihm zwar in Gestalt, Größe undAussehen nicht gleichen, aber doch als seine Nachkommen zu be-trachten sind. Es giebt Bandwurmarten (bei Haien und Rochen),deren Glieder sich außerordentlich früh, noch ehe sie ihre end-liche Größe erreicht haben, von der Kette lösen und im Darmihrer Wirthe ein ganz selbständiges Dasein fristen; sie nehmenNahrung auf, wachsen und vermehren sich. Sehr viel kürzerist die Einzelexistenz der Glieder der im Menschen lebendenBandwürmer, da sie sich erst auf einem ganz reifen Zustandeablösen und in der Regel sehr bald zu Grunde gehen, doch

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