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Falklauds Wange so farblos gelassen, strömt« wiederin sie zurück. Die Liebe, welche sein ganzes Wesenso durchdrungen und erfüllt harte, und welche soeben vor abstruseren und kälteren Gedanken verstummtwar, ergoß sich jetzt wieder mit verdoppelter Stärkedurch Nerv und Blut. Wie von einer blinden, beidebeherrschenden Macht gezogen begegneten sich ihreLippen, er schlang seinen Arm um sie; erdrückte sieau seine Brust. ,,Meine Gedanken sind so schwarz,"flüsterteer, ,,und mein Leben ist so schlimm gewesen:aber willst da nicht jene erheitern und diesem eineFührerin werden? Meine Emilie, meine Liebe!du Himmel des stürmischen Meers meinerSeele, willst du nicht die Meiutge werden — ein-zig — ganz mein uud auf e-vig?" Sie antwortetenicht, sie entzog sich seiner Umarmung nicht. IhreWange flammte als sein Atkem darüber hinwehteund ihr Busen hob sich unter dem Arm der Ließihm so ergebene Reich umflochten hielt. „Sprich einWort, ein einziges Wort," fuhr er fort zu flüstern,„willst du nicht die Meine werden? Bist du nichtim Herzen schon in diesem Augenblick mein?" IhrHaupt sank auf seine Brust. Die tiefen und beredtenAugen schauten durch ihre dunkeln Wimper zn denseinigen empor. „Ich will die Deinige seyn," lispeltesie, „ich ergebe mich willenlos dir! ich habe hinfortkein anders Daseyn als in dir! Meine einzigeFurcht ist, ich könnt» aufhören, deiner Liebe würdigM seyn!"