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Erste Bändchen (1835) Falkland. Erstes bis drittes Buch.
Entstehung
Seite
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anmaßen, die ichdem Himmel nnr und dir bewah-ren möchte/' aber bei Nacht ruft mir Alles leben-diger Sie vor die Seele; die Stille des «nmuthigenHimmels, die schmeichleusche Milde der lautlosenLuft, die Sterne, so heilig in ihrer HoldseligkeitAlles spricht und flüstert mir von Ihnen. Ich wähneIhre Hand in der meinigen ruhend; ich trinke wiederdie leise Musik ihrer Stimme und schlürfe wieder inder Luft den Hauch, der von Ihren Lippen gewürztist. Ich bilde mir ein, Eie stehen in meinem ein-samen Zimmer, in der Verklärung und Ruhe einesGeistes, der ar:f die Erde gekommen, um uns dieBotschaft von der Liebe zu bringen, welche man imHimmel fühlt.

Ich kann, glauben Sie mir, ich kann dieseTrennung nicht lang aushalten; es muß mehr wer-den oder weniger. Sie mäßen die Meinige werdenfür immer, oder unser Abschied muß ohne eine Milde-rung bleiben, welche mehr «ine grausame Qual alsein Trost ist. Wollen Sie mich nicht begleiten, soverlasse ich allein Ließ Land. Ich muß mich nichtallmälig von Ihrem Bilde losschälen, sondern aufEinmal den Zauber brechen. Und, Emilie, wennich wieder in der weiten Welt bin, wenn keine Zei-tungen von meinem Schicksal Ihr Ohr erreichen, unddie Zeit ungestört ihre ganze Macht der Entfremdungund Entwöhnung geltend machen kann; dann, wennSie mich zuletzt vergessen haben, wenn der FriedenIhrer Seele wiederhergestellt seyn wird, und Sie,