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aber jedes derselben bringt mich nur dem Tod näher.Tag um Tag Hab' ich hier gezögert, bis Wochenverflossen waren - und warum? Emilie ist nichtwie die Weiber der Welt — Tugend, Ehre, Treuesind ihr nicht bloße gesellschaftliche Verabredungen.„Da ist kein Verbrechen," sagt Lady A>, „wodaS Geheimniß beobachtet wird." Dieß ist nicht daSGlaubenobekennkniß von Emilie Mandeoille. Siewird die Schuko nicht unter dem Leichtssun der Welt»der unter der MaSke deS tiefen Gefühls verbergen.Sie wird elend seyn und für immer. Ich sehe dasSchicksal ihres künftigen Lebens, und bin nieder-trächtig genug noch zu zweifeln» ob ich sse retten»der vernichten soll. O wie fürchterlich, wie selbst-süchtig, wie entwürdigend ist unrechtmäßige Liebe!
Sie wissen von meinem theoretischen Wohlwol-len gegen Alles was da lebt; sie haben oft über dieseEitelkeit gelächelt. Jetzt sehe ich, daß Sie Rechthatten; denn rs erscheint mir als beinah übermensch-liche Tugend, das Wesen, welches wir auf Ordendas theuerste ist, nicht zu Grund zu richten.
Ich besinne mich, Ihnen vor einigen Wochen vonmeinem Vorsatz nach London zu kommen, geschriebenzu haben. Wenig kannte ich damals die Schwäche,meines Herzens. Ich sprach ihr von meinem Ent-schluß abzureisen. Sie wurde blaß, sie zitterte, abersie sagte mchts. Diese Anzeigen, welche meine Ab-reise hätten beschleunigen sollen, haben mich sogarder Kraft, nur daran zu denken, beraubt.