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Erste Bändchen (1835) Falkland. Erstes bis drittes Buch.
Entstehung
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Mumde Andrer vielleicht schaale Gemeinplätze gewesenwären.

Das Gespräch drehte sich hauptsächlich um dieGesellschaft; und Emilie, welcher Lady Margarethagesagt hatte, daß Falkland nur wenig in das eigent-liche Wesen und Treiben davon sich eingelassen, wardennoch eben so sehr durch seine genaue Keuntniß derMenschen, und die Gerechtigkeit seiner Urthcile überihr Betragen überrascht. Mit seiner Satyre ver-mischte sich auch gelegentlich ein Zug von schwcrmü-thiger Empfindung, was Emilien um so rührendervorkam, als cs immer unerwartet und »»gesuchtwar. Nach einer solchen Aeufferuug getraute sie sichzum erstenmal das Anziehende und Eigenthümlicheim Angesicht des Redenden genauer zu untersuchen.Es war darüber der gemischte Ausdruck von That-kraft und Schlaffheit verbreitet, welcher audeutet,daß der Inhaber viel Stürme von Gedanken oderSorgen, Leidenschaften oder Thaten durchgemacht,ihnen jedoch widerstanden habe; daß er davon ermat-tet jedoch nicht unterlegen sey. Auf der breiten undedlen Stirne, in dem feingeschnittenen Mund undder melancholischen Tiefe des ruhigen und sinuendeuAuges wohnte eine Entschlossenheit und eine Kraft,die obwohl düster, doch nicht ohne Stolz waren, unddie, wenn-sie das Aergstc erduldet, ihm doch Trotzgeboten hatten. Trotz der fremden Herkunft seinerMutter war seine Gesichtsfarbe schön und blaß, undsei» lichtnußbraunes Haar fiel in reichen Locken alter-