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Erste Bändchen (1835) Falkland. Erstes bis drittes Buch.
Entstehung
Seite
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und das nüchterne Wesen ihres Gemahls eher zuvermehren als zu vermindern geeignet waren. Siebesaß viel von dem was man Seelenadrl nenntdie warme Aufwallung, die lebhafte Empfänglich-keit die Bewunderung für das Große, die Liebezum Guten und jene gefährliche Derachtuug gegenalles Gemeine und Unwürdige eine Gesinnungderen unbeschränkte Aeufferung schon als rin Sündegegen die Gewohnheiten der Welt gilt. Ihre Nei-gungen jedoch waren zu weiblich und sittsam nm sieje das richtige Maß überschreiten zu lassen; siewaren mehr geeignet die geheimen Tiefen ihresWesens zu verhehlen als zu offenbaren, und unterdieser dem Auge sich darstellenden Oberfläche desBetragens, welche sie mit ihren Standesgenvssen undFreundinnen gemein hatte, verbarg sie die Schätzeeiner Goldgrube, die kein menschliches Auge geschauthatte.

Ihre von Natur zärtliche Gesundheit hatte kürz-lich durch die Londoner Vergnügungen sehr gelitten,und auf den Rath ihrer Aerzte war sie jetzt nach

E-gekommen hier den Gommer zuzubringen.

Lady Margaretha Leslie, alt genug um der Launen-haftigkeit der Gesellschaft satt zu seyn und Mrs.Dalion, so eben durch den Tod ihres Gemahls be-raubt und deßhalb für den Augenblick von den geselli-gen Lustbarkeiten ausgeschlossen, hatten sich dazuverstanden, sie in ihre Zurückgezogenheit zu begleiten.Keine von beiden vielleicht paßte recht für Emiliens