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Erste Bändchen (1835) Falkland. Erstes bis drittes Buch.
Entstehung
Seite
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LS

dinguug gewährt, nie einen Augenblick für sich selbstzu haben. Ich wollte Sie könnten mich in diesemAugenblick scheu, in dem üppigen Wohlbehagen mei-nes Sommersltzes, umgeben von Bäumen, von Was-sern, von wilden Vögeln, von dem Gesumme, demFarbenglanz, dem Jubel, welcher sichtbar und hör-bar an einem Sommernachmittag durch die Schöpfungflutbet. Ich bin durch keine Aufdringlichkeit gestört.Ich bin durch kein Geschäft in Anspruch genommen.Ich lasse einen Augenblick in den andern hinüberglei-ten, ohne den Gedanken, daß der nächste durch eingeschäftiges Vergnügen oder einen ermüdenden Ge-nuß ausgefüllt werden müße. Hier fühle ich allesVermögen, hier versammle ich in Eins alle Hülfs-qnellen meines Geistes. Ich rufe mir meine Erleb-nisse unter den Menschen zurück) und nicht irre ge-macht durch die Leidenschaften und Vorurtheile,welche uns in der Einsamkeit zu verfolgen aufhöreu,weil ihre Wirksamkeit eigentlich auf dem Verkehrmit Andern beruht, suche ich meine Kenntniß desmenschlichen Herzens zu vervollkommnen. Wer dieseächte Wissenschaft sich aneignen will, der muß in derZurückgezogenheit die im große,. Leben gemachtenErfahrungen ordnen und zergliedern. Ach, Monktou,wenn Sie oft Ihr Erstaunen aussprachen über denTrübsinn, der meiner Gemüthsart so sehr anhängt: fielIhnen nie ein, daß meine Bekanntschaft mit der Weltein genügender Erklärnngsgrund dafür sey? DieseKenntniß taugt weder für den Tngendhaftey noch für

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