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Es ist mehr.eine Ruine als ei» HauS, was ichbewohne. Ich bin seit meiner Rückkehr vom Aus-land nicht in L-gewesen, und während dieser
Jahre ist dieser Ort mit raschen Schritten dem Ver-fall zugeeilt; er paßt vielleicht eben darum nur destobesser für mich. — Wie der Herr, so das Haus.
Unter allen meinen Besitzungen ist diese die ansich werthloseste, und diejenige, welche am wenigstenAnziehendes von de» Erinnerungen der Kindheit ent-lehnt, — denn ich brachte in L — — von jener Pe-riode kein- Stunde zu. Dennoch habe ich es zu mei-ner dermaligen Behausung erkoren, weil ich hier alleinnicht persönlich bekannt bin, und deßhalb wahrschein-lich auch wenig werde gestört werden. In der Thatich sehne mich nicht nach den Unterbrechungen, welcheman als Höflichkeiten bezeichnet; lieber löse ich vonmir, Gelenk um Gelenk, die Ketten ab, welche michmit der Welt verknüpften; ich flnde in meiner eignenGedankenwelt de» Wechsel und die Unterhaltung,welche Sic nur aus dem Verkehr mir Andern ziehen;und ich lasse wie der Chinese meine Landkarte desUniversums aus einem Kreis in einem Viereck beste-hen — der Kreis ist mein eignes Reich des Gedan-kens und Jchs und in die armseligen Ecken» welcheder Kreis übrig läßt, verbanne ich, was den übrigenMenschenkindern «»gehört.
Ungefähr eine Meile von L -— ist die reizendeVilla E-des Herrn Mandeville, inmitten von