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schauer, und seine Heiterkeit und tiefe Ruhe tretenvon hier besonders auffallend hervor. Man bemerktdas Haus, welches Lord Byron kurze Zeit bewohnte;es hat nichts Auffallendes in seinem Aeußern. Diesist vielleicht der f.appantcste Punkt auf der ganzenTour. Rechts fielen dunkle Alpenschatten auf dasWasser, links, gegen Clarcnce zu, war Alles hellund sonnig und lag i» reizender Stille. Sah marzurük, so war der See ein einziger Streifen ge-schmolzenen Goldes — weit und gros schlief er inseiner Glorie»- die Ufer rechts durch den Sonneu-glanz selbst undeutlich — diejenigen zur Linken scharfund streng durch den Schatten gezeichnet.
Chillon, das, bis man sich ganz nah davor be-findet, in seiner langgedehuten Weiße eher einemmodernen als einem alten Gebäude gleicht, hat grüneBerge zum Hintergrund. Von hier überblikt mandir Grenze des Sees — eine lange Kette des grü-nesten Baumlaubes, aus welchem sich häufig diehohe, malerische Pappel erhebt, der Thurm desWaldes. Bei Vrlleneuve endlich fährt man an demkleinen, von Byron geheiligten Eiland vorbei:
Da war ein Eiland auch, doch klein.
Dar recht mir lacht ins Herz hinein,
In meines Augs Bereich.
Ein kleines Eiland, grün — sei« RaumSchien gröser als mein Kerker kaum;
Doch drauf drei gros« Baum« steh'n.
Darüber Bergeslüste wehn rc. re. *)
") Byrons Gefangener von Lhillon, nach Pfizer-Uedersezzung.