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Viertes Bändchen (1836)
Entstehung
Seite
68
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ich wollte mir blos das Vergnügen machen zu sehen,wie gut und richtig Sie Ihre Gebieterin verthei-digeu; fle ist wirklich eine trefliche Dame; - gutenAbend, Madame."

Ich habe diese Frau schon gesehen," bemerkteNugent,entsinne mich aber nicht wo; fle scheintHaushälterin in irgend einer Familie zu sein."

So ist es."

Wie angenehm, von weiblicher Treflichkeit inder grosen Welt zn hören," fuhr Nugent mit einemSeufzer fort;augenscheinlich war cs der ehrlichenDienerin bei ihrem Lob Ernst. Ein glüklichcr Gatte,Wer er auch sein mag!"

Sie befanden sich jezt wieder vor des ObristenHaus.Lassen Sie mich diese Stelle lesen," sagteNelmore und schlug einen französischen Philosophenauf.Und da ich das Französische nicht wie einEingeborener spreche, will ich^as Gelesene gleichübersezzcn."

Um die Menschen zn lieben muß man wenigvon ihnen erwarten; um ihre Fehler ohne Bitterkeitzu sehen, müssen wir uns zur Nachsicht mit denselbengewöhnen; daö Hcrvortreren dieser Milde ist einePflicht, welche die schwache Menschheit von der Weis-heit zn fodern das Recht hat. Nun macht uns"nichts geneigter zur Nachsicht, zur Verschliesungunsrer Herzen gegen den Haß, zur Offenhaltung der-selben für die Ansichten einer menschenfreundlichen,milden Moral, als eine tiefe Kenlniß des Menschen-