„Wir kvnttti uns kem Wörtchen sagen/'erfreute.
Charlotte Lennox war jung, liebenswürdig undlistig. Lord Austerly war jung, unerfahren und eitel.In weniger als einem Monat machte er seinen An-trag und ward ang'uommen.
,,Gut, gut," sagte eines Morgens der armeNugcnt, ans einem Nachdenken erwachend, ,,in derFreundschaft verrathen, in der Liebe betrogen habeich mindestens noch das Vergnügen Gutes thun zukönnen. Die Freundschaft verlast uns auf der erstenLebensstation, die Liebe auf der zweiten, die Wohl-thätigkeit bleibt bis zum Tod! Der arme Gilpiu lwie dankbar er ist: ich muß sehen, daß ich ihm dieseStelle verschaffe!" Sich die Z it zu vertreiben,schlug er ein neues Heft des Monalmagazin's auf.Er öfnete gerade bei einem heftige» Angriff auf sichselbst — auf seine schöne Erzäiung im „Kecpsake."— Die Satire beschränkte sich nicht blos auf seinWnk; sie verbreitete sich auf den Verfasser selbst.Er war ein Gek, ein Hasenfuß, ein Pinsel, eingeistiger Zwerg, ei» jämmrrlches Gechöpf, eineMisgcburt! Angenehme Lektüre für einen Menscheuin übler Laune, besonders wenn er noch n-cht darangewöhnt ist. Nugent hatte eben das Magazin an'sandere Ende des Zimmers geschlendert, als sein Ad-vokat ciutrat, um eine Verpfändung in's Reine zubringin, welche auf einen Tbeil seiner Güter zulegen der grosmüthige Nugent stch bereits geuöthigt