hatte. Ueberdies hielt er es für klüglich, in dergleichen Zttt nur Eine Krankheit vorzunehmen.
„Was die Warze betritt, mein Herr," spracher, „so ist diese nicht schwer zu heilen."
„Wenn aber meine Frau nicht zugibt, daß sideine hat, so wird sie nie in die Heilung willige».Endlich wollt' ich mich gar nicht drum kümmerv,wenn ste's nur etngestände! O, über die Eitelkeitder Weiber."
„Es geschah wol nach einer kleinen Abwesenheit?daß Sie diesen Gestaltmangel wahrnahmen?"
„Abwesenheit! — seit unserer Heirat sind wirkeinen Tag von einander gewesen!"
„Ah ha!" dachte der Doktor und versank inein Nachdenken. Besagtermaßen war er ein Philo-soph, aber es bedurfte keiner grvsen Philosophie umzu durchschauen, daß zwei Menschen, die vor einige«Monaten aus Liebe zu einander noch sterben wollten,sich nicht blos durch eine Warze und einen etwasschiefen Blik des Auges entfremdet worden waren.
Man langte in Adolfs Villa an und trat tuden Salon, Cölestine weinte nicht mehr. Eie hatteden Hut aufgesezt, der ihr am besten stand, und botganz die Miene eines beleidigten aber nicht klagen-den Weibes dar.
„Gestehe die Warze, Cölestine, und ich wistAlles vergeben," sagte Adolf.
„Ach warum bist Du so hartnäkkig gegen bas