Druckschrift 
6 (1834)
Entstehung
Seite
133
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ischt. Oh! ich erinnre nnch's noch wohl, was dasfür eine Nacht gewesen ischt, wo die arme Judy gc-schdorben ischt; der Wind blies wie besessen, undder Regen strvllte herum, wie wenn er einen Feier-dag gehabt hädde; und da ischt die arme Krewadurim Rasen da gelegen, grad über unserm Kopf, wowir jetzt sitzen. Behüt mich der Herr! was ischtdas für ein Anblick gewesen!"

Hier hielt Dummie iune und schien sich dieScene, wovon er Augenzeuge gewesen, wieder in'SGedächtniß zu rufen; aber in der Seele des langenNed ging allmählig ein Licht auf.

Ha so!!' sagteer, den Zeigefinger erhebend,ha so! ich rieche den Braten; dieß gestohlene Kind,also, war kein anderes als Paul, aber bitte, wemgehörte jenes Haus? dieß hat mir Harry nie mitge-thcilt. Ich hörte nur der Eigenthümcr sey ein Rechts-gclehrter oder Geistlicher, oder sonst so was!"

Je nun, ich will cs Euch erzählen, aber wer-det nicht falsch. So, seht Ihr, wie die Judy ge-schdorben ischt und der Harry gehenkt worden, dabin ich das einzige lebendige Geschöbf gewesen dasum das Gehcimniß gewußt hat; und wie die Mud-der Lobkins einen Dropsen Herzstärkung genommenhat, nach dem Abscheiden der Judy, da mach' icheine große Kischdr auf, wo die arme Judy ihrenGeschmuck und Siebensachen gehabt hadde, und wahr-hafdig da find' ich auf dem Boden der Kischde garviele Briefschafden und derlei Zeug; denn ich wußde,daß sie da wären; ich raffe sie zusammen und nehmesie mit nach Haus, und bald darauf verkauft mirMuddcr Lob die Kischde mit den Siebensachen umzwei Goldsvögel Ursach warum? Ich war einLumpenhändler. So nun Hab' ich bei mir beschlossen,weil das Geheimniß ganz nur bei mir stand, es soguhd zu verwahren wie den Hahnen am Weinfaß!