Guz gehört, sagtet Ihr,) scheint unser Bund ganzzersplittert. Die eignen Freunde scheine» aufgelegt,ein falsches Spiel mit Einem zu treiben, und in derThal die Polizeiipürhunde si„d „,,s so scharf auf denHacken, daß ich es für das sicherste hielt, für einigeZeit nnterzukriechen. So Hab' ich denn eine Woh-nung in einem Keller gemiethct, und habe im Sinnedas nächste Vierteljahr mich von dem Kruge speisenzu lassen. Ich habe gehört, ich könne hier ganzsicher im Versteck liegen. Dummie, Eure Gesund-heit! Gebt mir die Kanne!"
„Ich sage, Herr Pepper," versetzte Dummiesich räuspernd, nachdem er der Anforderung ent-sprochen , „könnt Ihr mir wohl Auskunft geben, obIhr ans Euer» Wanderungen nicht unserm klei-nen Paul begegnet seyd? der arme Junge! Ihrwißt, wie und warum er vom Richter Burnflatin Brison geschickt wurde. Nu, als er herauskamging er zum Deufel, oder edwas dergleichen, undseither haben wir keine Sylde von ihm gehört. Ihrerinnert Euch des Burschen — ein ausbändig feinerGesell, schlank und gerad wie ein Bfeil!"
„Nun, Ihr Narr!" sagt Ned, „wißt Ihrnicht," dann hielt er plötzlich inne, „ach, da fälltmir's ein, der vcrwekterte Eid! Ich sollt' es nichtsagen; aber jetzt ist's zu spät, ihn noch zu haltensürcht' ich! Es ist nicht der Brauch nach dem Sie-gel zu sehen, wenn der Brief verbrannt ist."
„Schlag mich!" rief Dunnaker mit unverstellterHefttgkeit, „,ch setz' Ihr wißt, was aus ihm gewor-den ischt! Manchen guhden Dienscht will ich Euchwieder duhn, wenn Ihr mir es sagt!"
„Warum? Ist Er Euch ein Dutzend Füchseschuldig, oder was sonst Dummie?" jagte Ned.
„Er nicht - Er nicht!" rief Dummie.
Bnlwer's Romane. XXIX. 9