Druckschrift 
6 (1834)
Entstehung
Seite
123
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einen Blick ihres glanzlosen Auges fallen ließ, miteinem verdrießlichen, aber köstlichen Bückling, holteeine Flasche geistiges Getränk nnd einen Becher,zündete ein Lickt an, zog eine kleine kölnische Pfeifeund eine Tabacksbüchsc aus der Tasche, legte dieseKostbarkeiten auf einen kleinen Tisch, schob diesen ineine entlegene Ecke des Zimmers, warf sich in einenStuhl und seine Beine ans einen andern, und er-freute sich so des Endes seiner Strapazen in einemtrüben aber stolzen Stillschweigen. Lang und ernst-lich betrachtete der dcmüthige Dninmie das Angesichtdes Herrn, der vor ihm saß. Seit einigen Jahrenhatte er es nicht mehr gesehen; aber es war Eines,das sich nicht leicht im Gedächtnis; verwischte; undobgleich der Inhaber diffclben ein Mann war, dersich in der Welt emporgemacht und die Höhe seinesBerufs erreicht hatte, (ein Rang, der weit erhabenwar über die tägliche Geschäfts-Stäre Diiminie Dun-nakers) nnd der anspruchslose Dieb deßwegcn sehrstnhte, ihn in diesen niedrigen Regionen zu erblicken,so führte doch Dnmmie's Erinnerung ihn in Zeitenzurück, wo sie ohne Unterschied der Personen gemein-schaftliche Geschäfte gemacht hatten, und recht artigeGesellen in der Ausübung des edlen Spiels: Lumpmein Nachbar! gewesen waren. Während jedochDnmnue Dnnnaksr, von Natur ein wenig scheunnd schüchtern, bei sich überlegte, ob es sich schicke,die Ansprüche auf alte Bekanntschaft geltend zu ma-chen, trat ein schnmhigcr Bnbe mit einem Gesicht,