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Gegenstand des Gesprächs wurde, lag etwas in derUnterhaltung Sir William Vrandons, was ein In-teresse in ihrer Seele erweckte, so sehr sic sich mitihren eigenen Anliegen verzehrte. Wirklich setz-ten Kummer und das den Kummer gerne begleitendeNachdenken sie mehr und mehr in Stand, einen sehrfeinen und tiesverschlnngenen Charakter zu fassen^Es gicdt kein so treffliches Mittel, zur Kcmitnißdes menschlichen Herzens zu gelangen, als Seelen-leiden, besonders solche, welche ans Leidenschaftenentstehen. Ueberrascht dich ein Schriftsteller durchseinen tiefen Blick in dein Wesen, so sey versichert,daß er schon Leid getragen hat; eine solche Schuleist die Alchymie der Thronen. Daher die immer-mehr um sich greifende, beinahe allgemeine Begriffs-berwirrnng, welche Schwermuth mit Tiefe verwech-selt und das Lachen zum Symbol der hohlsten Leer-heit stempelt. Beklagenswerther Irrthum! dasNachdenken fuhrt uns zuerst in Dämmerung, aberseine nächste Station ist dis Klarheit. Der lachendeFilosof hat das Ziel der Weisheit erreicht; Hera-klit wimmerte noch an den Auslanfsschranken. Dochfür Lucie war es schon viel, wenn sie nur die Vor-halle der Filvsofie erreichte.
Ungeachtet des Verdrusses, den wir natürlichgegen Jeden empfinden, der einen mißfälligen Ge-genstand hartnäckig immer wieder vorbringt, unge-achtet des Eifers, womit Brandon Manlevercrs Be-werbung unterstützte, fühlte sich doch Lucie seltsamer