Druckschrift 
6 (1834)
Entstehung
Seite
10
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nige leicht verzeiht, der ebensosehr aufSchnelligkeitals gefällige Formen sicht), von beinahe unvergleich-licher Schönheit in Bau und Verhältnissen. Wohlkannte der Renner seinen Herrn und stolz leisteteer ihm Gehorsam, das scharfsinnige Thier schnanbrenngednldig, entzog sich der Hand deß cs haltendenRäubers, befreite sich vom Zaume und trabte, seinelange Mähne dem Wehen der frischen Lust entge-genschüttelnd, dem Platze zu, wo Clifford stand.

Holla, Robin! holla! was, du zürnst darü-ber, daß ich deinen Genossen iu der rothe» Hohlezuriickgelassen habe. Den werden wir nie mehr zusehen bekommen. Aber so lange ich das Leben be-halte, will ich nicht von dir lassen, Robin.

Mit diesen Worten streichelte der Räuber fei-nem Lieblingspferde sanft den schimmernden Halsund als das Thier die Liebkosung crwiederte, indemes den Kopf an den Händen und der athletischenBrust seines Herrn rieb, empfand Clifford in sei-nem Herzen etwas von dem alten heftigen Aufruhrdes Bluts, der für ihn einst der Hanptreitz bei sei-nem verbrecherischen Gewerbe gewesen, und den erbei dem neuerlichen Wechsel in seinen Gefühlen de>nah vergessen hatte.

Wohl, Robin, wohl!" begann er wieder undküßte den Kopf feines Pferdes,wohl! wir werdennoch Tage haben ähnlich den vormaligen; du sollstder Trommets entgegenwichern und deinen Herrnzu glorreicher» Unternehmungen tragen als diesem-