Druckschrift 
5 (1834)
Entstehung
Seite
134
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jcdcm ihrer Worte wechselte jetzt ganz Hoff-nung, jetzt ganz Verzweiflung. Als sic schwieg,verharrten seine Auge im Ausdruck erzwunguerEntschlossenheit.

Es ist gut" sagte er vor sich hin,ich bindessen würdig sehr sehr würdig! Großmü«thiges, edles Mädchen! war' ich ein Kaiser: ichhätte mich huldigend vor dir gebeugt aber dicherniedrigen, heradwürdigcn nein! nein!"

Ist Liebe Herabwürdigung?" flüsterte Lucie.

Clifford blickte sie an mit einer Art von be-geisterten und triumfircndcm Stolz; vielleicht fühl-te er, daß so geliebt werden, und von einem sol-chen Wesen, Grund znm Stolz! sey selbst in derschmählichsten Lage, in die er je gcrathen könne.Er holte tief Athen:, biß die Zähne übereinanderund antwortete:

Sie könnten also lieben einen Ansgestoßncn,ohne Geburt, Vermögen und Charakter? Nein!Sie glauben das jetzt, aber Sie könnten es nicht.Könnten Eie Ihr Vaterland, Ihre Freunde, IhreHeimath Alles verlassen, wofür Sie geborenund gebildet sind? Könnten Sie Einen, über demdas Schwcrdt hängt, durch ein Leben begleiten,dem jede Stunde Entdeckung und Schande droht?Könnten Sic sich der Schmach einer bösen Erinne-rung und dem düstcrn Schweigen der Neue preisgeben? Könnten Sie das Opfer eines Manneswerden, der kein Verdienst hat als seine Liebe zu