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de »der beherrschende Macht, die beinah unabän-derlich und doch in größter Ruhe jeden eignenWunsch durchsetzt; und Lucic, welche ihn aufrich-tig liebte und bewunderte, wozu noch eine viel-leicht kleine Beimischung von Furcht kam, betrüb-te sich sehr als sie bemerkte, wie rief in ihm derWunsch dieser Hcirath gcwurzclt war, die sie alseine moralische Unmöglichkeit deutlich erkannte.Aber wenn Branden das Gcheimniß der überwäl-tigenden Macht besaß, so war Lncic in vielleichtnicht minder ausgezeichnetem Grade mit dem Gc-hcimniß des Widerstandes ausgerüstet.
Man wird sich erinnern, daß wir bei derSchilderung ihres Charakters sagten: ihre Gc-mnthsarr sc», bei oberflächlicher Betrachtung, zunachgiebig und zu sanft erschienen. Aber die Le-bensverhältnisse straften jenen 'Anschein Lügen, undbewiesen, daß sic in hohem Grade eine rubigeFestigkeit und geheime Entschlossenheit besaß, wel-che ihrem Gemürh einen Abel und eine Vertraucn-einflößcnde Stärke verliehen, welche man nie-mals in ihr vermuthct hätte, wenn man ihr nurin den gewöhnlichen Verhältnissen des Lebens be-gegnete.
Vraniwn war noch nicht lange weg, als Lu-ciens Mädchen mit der Nachricht kam, ein Herr,der den angelegentliche» Wunsch auc-sprcche, sie zuscheu, warte unten. Das Blut floh bei dieserAnkündigung, so einfach sie lautete,,aus LuctcnS
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