in Ordnung. Ich möchte dich nicht in einem sowichtigen Geschäft, als die Toilette ist, störe»;kleide dich an, meine Liebe, und komm' dann zuuns."
Lucie wandte sich mit einem unterdrücktenSeufzer zum Spiegel. Der Oheim verweilte nocheinige Augenblicke, sie mit einem Gemisch vonStolz und Zweifel betrachtend; dann verließ erlangsam das Zimmer.
Bald darnach begab sich Lucie in das Empfang-Zimmer und erblickte mit einiger Uebcrraschung,(denn sie war nicht neugierig genug gewesen, umnach dem Namen des Gastes sich zu erkundigen,)die schlanke Gestalt und das freundliche, Gesichtdes Lord Maulevcrcr. Der Graf näherte sich ihrmit der Anmuth, die ihn in seinen junger» Zäh-ren beinah unwiderstehlich gemacht hatte, die aberjetzt, wegen des Contrasts der Jahre mit dem Be-nehmen einen leichten Anflug von Komischem hatte.Er brachte ihr seine Complimcnte dar und erklärtedabei, er müsse cs seinem Freunde Sir Williamüberlassen, ihr alle die Gefahren aufzuzählen, dieer bestanden, um sich die angenehme Gewißheit zuverschaffen, daß Lucie Brandou nicht weniger lie-benswürdig scy, als damals, wo er sie zum letzten-mal gesehen.
„Za, wahrlich!" sagte Vrandon mit einemkaum wahrnehmbaren höhnischen Lächeln, „LordMaulcvercr hat im buchstäblichen Sinne die ge-