IvZ
aller Vollkommenheit und für ihn auf immer ver-loren, verbannte jeden andern Gedanken und ließihm nur das lahmende Gefühl der Niedergeschlagen-heit und Verzweiflung zurück. „Was nützt mir meinStreben und Ringen nach einem guten Namen?"dachte er. „Sic wird es nie erfahren. Wasauch mein künftiges Loos sey — sie kann cs niethcilen. Meine Strafe ist unwiderruflich — sieist schrecklicher als ein schmachvoller Tod — sic ist:Ein Leben ohne Hoffnung! Jeden Augenblick fühleich und werde fühlen bis ans Ende de» Druck einerKette, die sich weder zerreißen noch erleichternläßt. Und doch, Thor der ich bin! kann ich dießLand nicht verlassen, ohne sie noch einmal zu se-hen, ohne ihr zu sagen, daß ich sie wirklich zumletztenmal sehe. Aber Hab' ich ihr das nicht schonzweimal gesagt? Sonderbares Verhängnis! nurzweimal habe ich ihr von Liebe gesprochen und bci-dcmale war cs, um mich von ihr im Augenblickdes Geständnisses losznreisscn. Und auch jetzttreibt mich wieder etwas, dem ich nicht zu wider-stehen vermag, zu derselben unnützen und schwa-chen Nachgiebigkeit gegen mein Herz. Drängt michdas Schicksal dazu? Ja, vielleicht zu meinem Un-tergang! Jede Stunde umringen mich tausend To-de. Ich habe jetzt alles erreicht, worauf meinStreben zu gehen schien. Ich habe durch- einneues Verbrechen genug gewonnen, um mich inein andres Land begeben und dort die Laufbahn