Druckschrift 
5 (1834)
Entstehung
Seite
72
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gen die Räuber ab und führten ihre dampfendenPferde den Abhang hinunter. Der lange Ncd,der erste im Aug, blieb vor einem Buschwerk ste-llen, so dicht, daß es den Durchgang zu verwehrenschien, das aber vor der kundigen Hand des Räu-bers zu beiden Seiten zurückwcichcnd, den Anblickder Mündung einer Höhle darbot. Wenige Schrit-te durch den Gang dieser Vertiefung brachten siean eine Thüre, die, selbst bei Fackcllicht gesehen,in Farbe und Material den rohen Wänden zu bei-den Seiten so ganz ähnlich erschien, daß sie ein arg-loses Auge ganz getäuscht haben würde, und diein der gewöhnlich darüber brütenden Finsternißwohl Jahrhunderte lang hätte »»entdeckt bleibenmögen. Der Druck auf eine geheime Feder öffne-te die Thüre und die Räuber befanden sich jetztin dem sichern Bereiche der rothen Höhle.Es darf daran erinnert werden, daß unter denfrüher» Studien unsers musterhaften Helden dieDenkwürdigkeiten Richard Turpins eine Hauptstelleeingenommen hatten und ebenso, daß unter denmannigfaltigen Abenteuern,sdieses Ehrenmanns diejugendliche Einbildungskraft des lernbegierigenKnaben nichts so sehr ergriffen hatte, als die Be-schreibung der Waldhöhlc, worin der muntre Tur-pin sich selbst, seinen Freund, sein Pferd und'Die säge Hcil'gc die sein Lager tvcilte',oder, um gewöhnlicher zu reden, die ehrenwertheMrs. Lurpin verborgen hielt. Wirklich hatte die-