Druckschrift 
5 (1834)
Entstehung
Seite
29
Einzelbild herunterladen
 

seinen räthsclhastcn Besuch zu entlassen und sichmit der betheuerten Versicherung zn begnügen:daß wenn der Gegenstand seiner Nachforschungennicht bereits zum Teufel gegangen sey, der son-derbare Ehrenmann, der sich mit dessen Aufspürungbefaßt hatte, ihn gewiß früher oder später demRichter liefern wolle.

Diese Versicherung nebst dem vorangegangnenGespräch flößten Sir William Brandon wirklichein Gefühl wie Zufriedenheit ein; doch hatte cseine beträchtliche Beimischung von Unlust.

Ich sehe nicht ab," dachte er, indem er,allein gelassen, seine Betrachtungen abschloß,ichsehe nicht ab, was ich sonst thun kann. Da esscheint, daß der Knabe nicht einmal einen Namenhatte, als er allein aus dem nichtswürdigen Nestesich fortmachte, so fürchte ich, eine öffentliche An-zeige würde nur wenig Wahrscheinlichkeit gewäh-ren, ihn auch nur kenntlich zu schildern, geschwei-ge ihn aufzusinden nach einer so langen Abwesen-heit. Zudem könnte mich dieß Betrügern preisgeben und aller Wahrscheinlichkeit nach hat er ent-weder das Land verlassen, oder eine Lebensweiseergriffen, die ihm die Lust, sich zn entdecken, be-nehmen würde!" Dieser Gedanke versenkte deneinsamen Sprecher in ein düstres Nachsinnen, daseinige Minuten währte und aus dem er mir demlauten Ausruf auffuhr:

Ja, ja! ich darf es glauben, es hoffen!