Druckschrift 
5 (1834)
Entstehung
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In diesem Augenblick ist das Andenken an IhreGüte, Ihre großmüthige Nachsicht, lebendig inmetnerScele; und während ich ruhige und gewöhn-liche Worte wählen muß, um das auszudrückcn,was ich zu sagen habe, ist mein Herz abwechselndbald hingeschmolzen bald zerrissen von Empfindun-gen, die o wie so ganz andre Worte erfordernwürden! Ihr Vater hat mich oft über meine Ge-burt und Verwandtschaft befragt ich bln bis-her seinen Nachforschungen ausgewichen. ErfahrenSie jetzt, wer ich bin. In einem elenden Hause, inder Umgebung der Armuth und der Sünde haftenmeine frühsten Erinnerungen. Mein Vater ist mir,wie Jedermann, unbekannt meine Mutter!vor Ihnen darf ich nicht erwähnen, Wer oderWas sie war! sie starb in meiner Kindheit.Ohne einen Namen, doch nicht ohne ein Erbtheil (mein Erbtheil war groß; cs hieß: Schande!)ward ich in die Welt gestoßen; durch Zufall hatteich einige Erziehung genossen und manche, meinenUmständen nicht entsprechende Ideen, eingesogcn;seither habe ich im Leben mancherlei Rollen ge-spielt; Bücher und Menschen Hab' ich nicht sovcrnachläßigt, daß ich mir nicht vo.n Zeit zu Zeiteinige Kenntnisse von beiden erworben hätte. Dar-aus können Sie sich erklären, woher es kam, wennich Ihnen besser erschien, als ich bin; die Umstän-de machten mich bald zu meinem eignen Herrn;sie machten mich auch zu einem Solchen, den chr-Bulwer-s Romane« XXVIII, L