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In diesem Augenblick ist das Andenken an IhreGüte, Ihre großmüthige Nachsicht, lebendig inmetnerScele; und während ich ruhige und gewöhn-liche Worte wählen muß, um das auszudrückcn,was ich zu sagen habe, ist mein Herz abwechselndbald hingeschmolzen bald zerrissen von Empfindun-gen, die — o wie so ganz andre Worte erfordernwürden! Ihr Vater hat mich oft über meine Ge-burt und Verwandtschaft befragt — ich bln bis-her seinen Nachforschungen ausgewichen. ErfahrenSie jetzt, wer ich bin. In einem elenden Hause, inder Umgebung der Armuth und der Sünde haftenmeine frühsten Erinnerungen. Mein Vater ist mir,wie Jedermann, unbekannt — meine Mutter!vor Ihnen darf ich nicht erwähnen, Wer oderWas sie war! — sie starb in meiner Kindheit.Ohne einen Namen, doch nicht ohne ein Erbtheil— (mein Erbtheil war groß; cs hieß: Schande!)ward ich in die Welt gestoßen; durch Zufall hatteich einige Erziehung genossen und manche, meinenUmständen nicht entsprechende Ideen, eingesogcn;seither habe ich im Leben mancherlei Rollen ge-spielt; Bücher und Menschen Hab' ich nicht sovcrnachläßigt, daß ich mir nicht vo.n Zeit zu Zeiteinige Kenntnisse von beiden erworben hätte. Dar-aus können Sie sich erklären, woher es kam, wennich Ihnen besser erschien, als ich bin; die Umstän-de machten mich bald zu meinem eignen Herrn;sie machten mich auch zu einem Solchen, den chr-Bulwer-s Romane« XXVIII, L