Druckschrift 
5 (1834)
Entstehung
Seite
6
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über zornig wird, so kann Er und der alte Lord obgleich ich cs nicht unbrüderlich meine, beidemiteinander zum Teufel gehen."

Als die dreh am Frühstück-Tisch versammeltwaren, da ließ sich vielleicht kein auffallenderer Con-trast denken, als der des strahlenden AngesichtsLuciens gegen den zerrissenen und kläglichen Aus-druck, der die schonen Züge ihres Geliebten entstell-te. So merklich war die Veränderung, welcheEine Nacht bet Clifford hervorgcbracht zu habenschien, daß selbst der Squire darüber betroffenund beunruhigt war. Aber Lncte, deren unschuld-volle Eitelkeit für diesen Wechsel einen schmeichel-haften Grund aufzufiuden wußte, tröstete sich mitder Hoffnung, bald einen ganz andern Ausdruck aufdem Antlitz ihres Geliebten zu sehen; und ob-gleich sie sich schweigend verhielt und ihr Glücktief und ruhig in ihr lag, war doch etwas in ihremAuge und ihrem Munde, was Clifford wie einHohn a sein Elend vorkam und ihm das Herzverwundere. Er nahm sich jedoch so weit zusam-men, um ein Gespräch mit dem Squire zu führenund, so gut er konnte, das Sichtbarwerden desnoch in ihm tobenden Kampfes zu verbergen.

Der Morgen war feucht und trüb; es war je-ner feine, nebelnde Regen, der auf das Wachs-thum des aschgrauen Humors so äußerst fruchtbarwirkt und der muntere Squire ermangelte nicht,seinen jungen Freund wegen feinet weibischen Cm-