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1 (1838) Immanuel Kant's Schriften zur Philosophie im Allgemeinen und zur Logik
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34 Ißetfucb, ben S3egriff ber negativen ©röjien

unb beibe gebern nach bet Siegel ber ©leicbbeit ber SfBirfung unb©egenwirfung in Stube erhalten. 2ln bie ©teile btefer geber bringetbagegen einen feften Körper bajwifcbeit, fo wirb burd) il)n ebenbaffclbe gefebeben, unb bie oorber gebaebten gebern »erben butcbfeine Unburd;bringlicbfeit in Stube erhalten »erben. Sie Urfafyeber Unburdrbringlicbfeit ift bemnad) eine »abre Äraft, benn ftetl;ut baffclbe, wa§ eine »abre .Kraft tl)ut. SSenn ibr nun tlnjie=bung eine Urfadje, »elcbe e§ auch fein mag, nennet, oermögeberen ein ^or^er anbere nötigt, gegen ben Staunt, ben er einnimmt,ju brüden ober ficb ju bewegen, (e§ ift aber bi ct genug, ficb biefe3tnjiebung nur ju gebenfen,) fo ift bie Unburcbbringlicbfcit einenegatioe Slnjiebung. Saburcb wirb alöbenn angejeigt, bafjfte ein eben fo pofitiocr ©runb fei, als eine jebe anbere S3e»egfraftin ber Statur; unb ba bie negatioe ttnjicbung eigentlich eine »abreSurüdjtofung ift, fo »irb in ben straften ber (Slemenfe, oermögeberen fte einen Staunt entnehmen, bodb aber fo, baff fte biefem felbjt©ebranfen fetjen, burd) ben ßonflictuS zweier »Kräfte, bie einanberentgegengefetjt finb, tlnlafj ju oielcn ©rläuterungen gegeben, »orinich glaube, ju einer beutlicbett unb juoerlafftgen ßrtenntnip gefomntenju fein, bie ich in einer anberen tlbbanblung befannt machen »erbe.

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t55ir »ollen ein 33eifptel au5 ber ©eelenlefjrc nehmen. @3 iftbie grage, ob Unluft lebiglid) ein SJtangel ber 2uft, ober ein ©runbber ^Beraubung bcrfelben, ber an ficb felbft jwar etwas fPofitioeSunb nicht lebiglid) ba§ contrabictorifcbe ©egentbeil oon Sufi, i()taber im Stealoerfianbe entgegengefefjt fei, unb alfo ob bie Unlufieine negatioe Sufi fönne genannt »erben? Stun lehrt gleich tln-fang§ bie innere ©mpftnbung, baf? bie Unluft mehr, als eine blofeSSerncinung fei. Senn »a§ man auch nur für Sufi haben mag,fo fcl;lt hiebei bod) immer einige mögliche Sufi, fo lange »ir ein: ;gefdjrdnfte SfBefen finb. Serjenige, welcher ein SJtebicament, baö |wie ba§ reine S33affer febmedt, einnimmt, b«t oielleicbt eine Sufiüber bie erwartete ©cfunbbeit; in bem ©efebmade hingegen fühlt j