„Und wenn Evclinc, nachdem sic das gehörigeAlter erreicht, um ein sicheres Urthcil zu haben, sichgegen Lnmlcy's Bewerbung erklären sollte: so wissenSie, daß ich in keiner Hinsicht ihr Glück amopfcrnmöchte. Alles was ich verlange, ist, daß man derGeltendmachung seiner Ansprüche freien Spielraum ge-währe — daß man dem von mir lange genährten Plankeine Hindernisse in den Weg lege. Man erziehe sic so,daß sic ihn als ihren künftigen Gatten anschc — manbringe ihr keine Vornrthcilc gegen ihn bei — manlasse sic frei sich selbst entscheiden, wenn die Zeitkommt."
„Sic sehen, mein Lord," sagte Mr. Anbrcp, in-dem erden Brief znrücknahm, „daß dieser Brief dasselbeDatum hat, wie Ihres Oheims Testament. Was erverlangt, geschah. Seyen Sic gerecht, mein Lord —scycn Sic gerecht und sprechen uns Alle vom Tadelfrei — Wer kann den Neigungen des Herzens vor-schrcibcn?"
„Und ich habe also anzunchmcn, daß mir keineAussicht bleibt, jetzt oder später die Neigung Evclincnszu gewinnen? Gewiß können Sic, in Ihrem Alter,Mr. Anbrcy, die hcißköpfige Schwärmerei, wie sic allenMädchen von Evclincns Alter gemein ist, nicht billigenund crmnrhigcn. Personen unseres Ranges hcirathcnnicht wie Corydo» und Phyllis in einem Schäfcrgc-dicht. Bei meinen Jahren war ich nie der Narr zuhoffen, daß ich einem Mädchen eine sogenannte leiden-schaftliche Neigung cinflößcn würde. Aber glückliche