ganz gewöhnlich gewesen, die Reize ihres Vermögensdoch in ihrem Angesicht bewundert hätte. Und jetzt,wie sic, strahlend im Glanz der Zngend und die Röthcder Aufregung auf der sanften Wange, seinem Augecntgcgentrat, sagte er bei sich selbst: „Und könnte ichwünschen, daß ein in der Welt so neues Wesen ihrSchicksal mit dem eines Mannes verbunden hätte, demAlles, was ihr eine Lust und Wonne, langweilig undschaal geworden ist? Hätte cs an mir entschuldigtwerde» können, wenn ich sic all der Bewunderungentzogen hätte, die in ihrem Alter und für ihr Ge-schlecht eine so schmeichelnde Süßigkeit hat? Oder,andrerseits, hätte ich mich zu ihren Jahren zurückver-setzen und mit Empfindungen spmpathisircn können,welche mich die Zeit verachten gelehrt hat? — Bessercs ist, wie cs ist."
Der Gruß von Maltravcrs, unter dem Einflußsolcher Gedanken, befremdete und betrübte Evclincn,sie wußte selbst nicht warum; er war gezwungen undernst.
„Sicht Miß Camcron nicht recht hübsch aus?"flüsterte Mrs. Mcrton, auf deren Arm die Erbin sichlehnte. „Sic bemerken, welches Aufsehen sic macht!"
Evclinc hörte dicß und crrvthcte, wie sic verstoh-len Maltravcrs ansah. Es lag etwas Trauriges inder Bewunderung, die aus seinem tiefen, ernsten Augesprach.
„Wo nur immer," sagte er ruhig und in demsel-ben Ton, „wo immer Miß Camcron erscheint, muß sie