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zünden pflegen. Ob sic nun Maltravers liebte odernicht, im eigentlichen Sinne des Worts: gewiß ist,daß er eine gewaltige Herrschaft über ihren Geist undihre Einbildungskraft gewonnen hatte. Sie fühlte dastiefste Interesse an seinem Wohlergehen — das innigsteVerlangen nach seiner Achtung — das schmerzlichsteBedauern bei dem Gedanken an ihre Entfremdung.Zn Knaresdcan sollte sie Maltravcrs autrcffen — zwarin sehr zahlreicher Gesellschaft, aber doch ihn treffen— sie sollte ihn hoch über den andern Schwarm cm-porragcn sehen — sollte ihn preisen hören — sic konnteihn beobachten, den vor Allen Ausgezeichneten. Abernoch eine andere^ tiefere Quelle der Freude war inihrer Seele. Sic hatte diesen Morgen einen Brief vonAubrey erhalten, worin er seine Ankunft auf den näch-sten Tag ankündigtc. Der Brief war kurz, obwohlsehr freundlich. Evclinc war mehrere Monate abwe-send gewesen — Lady Vargrave sehnte sich, Anstaltenzu ihrer Rückkehr zu treffen; — aber cs sollte in ihreWahl gestellt scpn, ob sie den Geistlichen nach Hausbegleiten wollte. Nun erblickte Evclinc, außer ihrerFreude, den alten Mann wieder zu sehen, und ausseinem Mund zu vernehmen, daß ihre Mutter gesundund glücklich scy, in seiner Ankunft auch mit großerBeruhigung das Mittel, sich aus ihrem Vcrhältuißgegen Lord Vargravc hcrauöznwindcn. Sie wollte ihmihre gesteigerte Abneigung gegen diese Verbindung be-kennen — er sollte mit Lord Vargrave sprechen; unddann — und dann — kam hier wieder der Gedanke