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Aber diejenigen, welchen die Sorge für die Seele ob-liegt, sollen sich nie zu weise blinken, sich auch umdas Herz zu kümmern!
Lady Vargravc sah ihm über die Schulter, wieer sich zum Lesen hinabbeugte und von Zeit zu Zeitbezeichnctc sic ihm mit dem Finger die Stellen, aufwelche sie vorncmlich seine Aufmerksamkeit zu lenkenwünschte. Der alte Geistliche nickte dann allemal;aber er sprach nichts, bis er mit dem Brief zu Ende war.
Hierauf legte er den Brief wieder zusammen, nahmseine Brille ab, räusperte sich und sah sehr ernst aus.
„Nun," sagte Lady Vargrave in bänglicher Er-wartung, „nun?"
„Meine liebe Freundin, der Brief erheischt reif-liche Uebcrlcgung. Fürs Erste ist mir klar, daß, trotzLord Vargravc's Anwesenheit auf der Rcktorci, Sc.Lordschaft die Sache so zu behandeln und zu haltenweiß, daß das arme Kind für sich allein die Angele-genheit zu einem Ende zu bringen nicht im Stand ist.
Und freilich für ein so empfindlich zartes und ehrlic-bcndcs Gemüth ist cs keine leichte Aufgabe." !
„Soll ich an Lord Vargravc schreiben?"
„Wir wollen das bedenken. Inzwischen dieser Mr. ;Maltravcrs —" ^
„Ha, dieser Mr. Maltravcrs?"
„Das Kind enthüllt uns mehr von ihrem Herzen jals sic meint; und doch bin ich selbst in einiger Ver-legenheit. Wenn Sie darauf Acht gaben, sic hat nurein oder ein paar Male von dem Oberst Lcgard