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welche Ihre Beobachtung, so viel schärfer als die mei-nigc, zuerst in mir erweckte."
„Schreibt sic denn viel von Lord Vargravc?"'!
„Nicht sehr viel; aber das Wenige was sic sagt, vcr-räth, wie sehr sie vordem Gedanken an die von meinemarmen Gemahl gewünschte Verbindung zurückbcbt; mehrsogar als je! Aber dicß ist noch nicht Alles, noch nichtdas Schlimmste; denn Sie wissen, daß der selige Lordfür diese Möglichkeit auch Vorsorge getroffen hatte —(er liebte sie so zärtlich, sein Ehrgeiz für sie entsprangnur ans seiner Liebe), und der Brief, den er hinter-licß, verzeiht ihr und macht sie frei, wenn gegen dievon ihm vorgezogene Wahl ihr Herz sich anflchnt."
„Lord Vargravc ist vielleicht ein großmüthigcr,wenigstens scheint er ein aufrichtiger, redlicher Mann,und er muß begreifen, daß sein Oheim Alles gethanhat, was die Billigkeit verlangte."
„Ich denke das auch. Aber das ist, wie gesagt,nicht Alles; ich habe den Brief mitgcbracht, ihn Ihnenzu zeigen. Es scheint mir zu gehen wie Sie besorgten.Dieser Mr. Maltravcrs hat sich mehr als sie selbst sichcinbildct in ihre Gedanken verflochten; Sie sehen wiesie bei Allem was ihn betrifft, verweilt, und nachdemsic sich selbst zurückgchaltcn, immer und immer wiederauf denselben Gegenstand znrückkommt."
Der Pfarrer setzte seine Brille ans und nahm denBrief. Es war eine seltsame Sache — der alte, graueGeistliche, der ein solches ernstes Interesse an den Ge-heimnissen eines jungen Herzens an den Tag legte!