keine Freunde, keine Verwandte, keine Kinder, die Ihrzn sehen wünscht?"
„Kinder! nein, Sir; ich hatte überhaupt nur Eineigenes Kind (sie legte einen besonder» Nachdruckauf die letzten Worte), „und das starb in einem frem-den Land."
„Und keine andere Verwandte?"
„Keine, Sir. Meine Geschichte ist sehr kurz undeinfach. Ich ward gut erzogen — ein einziges Kind.Mein Vater war ein kleiner Pächter; er starb als ichsechzehn Jahre alt war, und ich ging in Dienste beieiner gütigen alten Lady und ihrer Tochter, die michmehr als Gesellschafterin denn als Dienerin behandel-ten. Hch war ein eitles, tolles Mädchen damals, Sir.Ein junger Mann, der Sohn eines Pächters in derNachbarschaft, bewarb sich um mich, und ich war ihmsehr zugctha»; aber Keines von uns hatte Geld »ndseine Eltern wollten nicht in unsere Hcirath willigen.Ich war einfältig genug zu denken, William hätte,wenn er mich liebte, Allem trotzen sollen, und seinevorsichtige Klugheit beleidigte mich; so hcirathctc icheinen Andern, den ich nicht liebte. Ich ward, wiebillig, gestraft, denn er mißhandelte mich, und ergabsich dem Trunk; ich kehrte in meinen alten Dienst zu-rück, um ihm zu entfliehen; denn ich war guter Hoff-nung, und mein Leben war von seiner Gcwaltthätig-keit bedroht. Er starb plötzlich und in Schulden. Unddann, später, gab ein Gentleman — ein reicher Gent-leman — dem ich einen Dienst geleistet — (mißvcr-