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Mittelmäßigkeit mir durch größere Geschäftigkeit undEnergie unterscheidet."
„Sie sind bitter, Lord Vargravc," sagte Carolinelachend; „und doch haben Sie gewiß nie Grund ge-habt über die Nichtachtung des Talents Sich zu be-klagen."
„Hm — wenn ich nur ein Gran Talent mehr ge-habt hätte, wäre ich davon zermalmt worden. Es liegteine feine Allegorie in der Geschichte von dem schmäch-tigen Poeten, der sich Blei in die Taschen steckte, umnicht weggcblascn zu werden! Alnis n no8 montan.?,um auf Maltravers zurnckznkommen — setzen wir denFall, daß er blos gescheut wäre — nicht ein Stäub-chen von dem hätte, was man Genie nennt — nurein arbeitsamer, tüchtiger Gentleman von gutem Cha-rakter und Vermögen — er wäre jetzt vielleicht denhalben Berg herauf — und so, was ist er? Wenigervor dem Publikum als er mit achtnndzwanzig Jahrenwar — ein mißvergnügter Anachorct, ein beschaulicherMüssigganger."
„Rein, das nicht," sagte Eveline warm und hieltdann an sich.
Lord Vargravc sah sie scharf an; aber seine Kcnnt-niß des Lebens sagte ihm, daß Legard ein weit ge-fährlicherer Nebenbuhler sey als Maltravcrs. Dannund wann stieg freilich eine entgegengesetzte Vcrmuthnngin ihm auf; aber sic schlug keine Wurzeln und wurdenicht zur ernstlichen Bcsorgniß. Doch bchagtc ihm derTon der Stimme, womit Eveline ihre.hastige Vernci-