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zu bezahlen versprach. Das Spiel wurde aufgehoben— die Zuschauer trennten sich. Unter letzteren war einEngländer gewesen, der in dieser Nacht zum erstenmalin den Klubb cingeführt worden. Er hatte weder ge-spielt noch gewettet, aber das Spiel mit ruhiger, auf-merksamer Tbcilnahmc beobachtet. Dieser.Engländerwohnte in Einem Gastbvf mit Lcgard. Er war nurfür einen Tag in Venedig; die ihm verheißene Einsichtin einen Pack englischer Zeitungen hatte ihn in denKlubb gelockt; und wie er einmal da war, übte dasSchauspiel menschlicher Aufregung und Leidenschaftseinen gewöhnlichen Zauber.
Wie er die zu seinem Zimmer führenden Treppenhinaufsticg, hörte der Engländer ein tiefes Stöhnenin einem Zimmer, dessen Thnre halb offen stand. Erblieb stehen — der Ton ließ sich wieder hören; er stießleise die Thiirc weiter auf und sah Lcgard vor einemTisch sitzen, während ein Spiegel auf der Wand gegen-über sein heftig und krampfhaft bewegtes Gesicht sehenließ; und seine Hände zitterten sichtbar als sie ein PaarPistolen aus dem Kästchen nahmen.
Der Engländer erkannte den unglücklichen Spielervom Klubb, und ahnte plötzlich die Handlung, zu derihn sein Wahnsinn oder seine Verzweiflung hinriß.Lcgard nahm zwei Mal eine dcrPistolcn auf und legtesic zwei Mal unentschlossen wieder hin; das dritte Malstand er mit gewaltsamer Heftigkeit auf und hob dieWaffe gegen sei» Haupt; und im nächsten Augenblickwar sic seiner Hand entrungen.