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geld, das ich Dir gebe, überschreitest, — so lasse ichDich geradezu mit einem Shilling Deines Wegesgehen;" so wußte George wohl, daß sein Oheim derMann war, buchstäblich sein Wort zu halten.
Es war jedoch eine Zumnthnng, keine Schuldenzu haben und dabei Einer der schönsten Männer seinerZeit scpn; und George Legard — dessen Rang in derGarde ihn dem Oberst in der Linie glcichstcllte —verließ England ziemlich zufrieden mit dem Stand derDinge.
Trotz der Schwächen seiner Jugend besaß GeorgeLegard doch viele hohe und großmnthige Eigenschaften.Die Gesellschaft hatte ihr Möglichstes gcthan, um einschönes und aufrichtiges Gemüth, mit weit mehr alsmittelmäßigen Talenten, zu verderben; aber es warder Gesellschaft nur zum Theil gelungen. Doch warleider Zcrstrcuungssucht ihm zur Gewohnheit geworden;und alle seine Talente waren von einer Beschaffenheit,daß sie ihm schnell Früchte trugen. In seinem Alterwar cs ganz natürlich, daß die Lobpreisungen derSalons für ihn den Inbegriff aller Süßigkeit enthielten.
Neben den Eigenschaften, welche dem sanfterenGeschlecht gefallen, war Legard ein guter Whistspiclcr
— vortrefflich an der Billardtafel — famoS als Schütze
— ohne seines Gleichen als Reiter — kurz ein vollen-deter Mann, „der sich ans Alles tcufelmäßig gut ver-stand." Diese Eigenschaften und Fertigkeiten halfenihm in Italien nicht viel; und obgleich mit Wider-