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ob nicht die Trefflichkeit grenzenlos ist? Genug, daßwir besser werden — daß wir vorschrcitcn; wenn wirnur erkennen, daß bei dem großen Plan der WeltWohlwollen und Gute im Plane ihres Schöpfers undeine seiner Eigenschaften ist, können wir das Ucbrigeder Nachwelt und Gott überlassen!"
„Sie haben manche meiner Theorien erschüttert;"sagte Maltravcrs aufrichtig, „und ich werde über unsereUnterredung weiter Nachdenken; aber, soll denn amEnde jeder Mensch darnach streben, einen Einfluß aufAndere zu üben? seine Ansichten in die großen Schaa-ken zu werfen, worin die menschlichen Geschicke gewo-gen werden? das Privatleben ist keine Sünde. Es istkeine Tugend ein Buch zu schreiben oder eine Redezu halten. Vielleicht würde ich ebenso meine Pflichterfüllen, wenn ich auf mein ländliches Dorf zurück-kehrc, auf meine Schulen Acht habe und mit denVögten des Kirchspiels mich zanke —"
„Ah," unterbrach ihn der Franzose lachend, „nunich Sic auf diesen Punkt getrieben, will ich nicht wei-ter gehen. Jeder Stand im Leben hat seine Pflichten;jeder Mensch muß selbst Richter sepn, für was er ambesten taugt. Es ist völlig genug, daß er sich nachThätigkcit sehnt, und arbeitet, um nützlich zu sepn, daßer die Lehre anerkennt: nie müßig zu sepn in gutenWerken! Wenn einmal der göttliche Trieb hcrange-wachsen ist, möge er sich selbst seine Nahrung wählen!Aber der Mann, der, nachdem er seine Fähigkeitentüchtig erprobt, und der alle Gelegenheit zu ihrer