Druckschrift 
4 (1838)
Entstehung
Seite
85
Einzelbild herunterladen
 

85

l

. Sic, was der Bauer in tausend Jahren scpn kann?^ Unzufrieden werden Sic sagen, immer noch unzu-^ frieden. Ja; aber wäre er nie unzufrieden gewesen," so wäre er jetzt noch ein Leibeigener! Weit entfernt,^ dicß Verlangen nach Verbesserung des Zustandes er-sticken zu wollen, sollten wir cs als die Quelle einesi beständigen Fortschrittes segnen. Dieser Wunsch ist^ für ihn oft, was die Phantasie für den Dichter ere trägt ihn in die Zukunft

8pes lovet aZr>coIa8,

Oruru 8onant ferro, seck cunit inter opn?>j cs ist in Wahrheit die allmäligc Umgestaltung des!! Wunsches der Verzweiflung zum Wunsche der Hoff-

- nung, was den Unterschied zwischen zwei Arten von

- Menschen macht zwischen Elend und Glück!"

Und dann koinmt die Krisis. Hoffnung re st zuThatcn. Die stürmische Revolution, vielleicht der' bewaffnete Despotismus das Zurücksinkcn in die, zweite Kindheit der Staaten!"

Können wir, denen neue Kräfte zu Gebote ste-hen neue Moralität, neue Weisheit können wiraus der Vergangenheit auf die Zukunft mit Sicherheitschließen? In den alten Staaten bestand die Masseaus Sklaven; Civilisation und Freiheit blieben denOligarchen; in Athen 20,000 Bürger, 400,000 Skla-. ven! Wie leicht warf Abnchmen der Macht und Ent-, artung der Sitte in solchen Staaten eine HandvollSoldaten und Philosophen, ohne ein Volk, über den! Haufen! Jetzt haben wir keine Hemmungen des freien