Druckschrift 
4 (1838)
Entstehung
Seite
69
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uns mir theilwcisc Nutzen bringe, indem sie eineTugend uns entziehe, während sic eine andere wecke,im Ganzen aber die Verhältnisse von Gut und Bösewig in gleichem Bestand lasse."

Wahr; aber ich habe nie gesagt, cs solle undkönne nicht ein Individuum Andere durch seine indivi-duellen Bemühungen fördern und heben, obgleich Einernicht durch abstrakte Theorien, ja selbst nicht durchpraktische Thätigkcit in einem weiten Kreis der Massenützen könne."

Wenden Sic denn nicht zum Behuf von Indivi-duen dieselben moralischen Mittel an, deren eine weiseGesetzgebung und gesunde Philosophie sich, gegenüberder Menge, bedienen müßte? Zum Beispiel, Sicfinden, daß die Kinder Ihres Dorfes glücklicher, geord-neter, gehorsamer sind, klügere und bessere Menschenin ihrem Lcbensbcruf zu wenden versprechen, in Folgedes neuen, und, ich gebe gern zu, trefflichen SystemsVon Schulzucht und Unterricht, das Sie eingcführt.Was Sie in Einem Dorf thatcn, warum sollte dasdie Gesetzgebung nicht im ganzen Königreich einführendDann ferner finden Sic, daß blos dadurch, daß manden Fleiß durch Hoffnung und Wetteifer anspornt, daßman strenge Unterschiede macht zwischen Arbeitsamenund Müssiggängcrn zwischen der Thätigkeik unab-hängiger Leute und der Bettelei der Armen, Sic einenHebel bekommen haben, mit welchem Sie im buchstäb-lichen Sinn die kleine Welt um Sic bewegt und vonder Stelle gebracht haben. Aber welcher Unterschied