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gebildete, die Unwürdige — wenn ich Dich tröstenkönnte auch nnr in Einem Knmmcr! —"
Sic sagte nicht mehr, aber sie hatte genug ge-sagt; und Maltravers, sic an seine Brust drückend,fühlte wieder das Herz, das nie, auch nur mit einemGedanken seinem früheren Cultus ungetreu gewordenwar, am scinigcn schagen.
Er zog sie sanft ins Freie. Der volle, reife Mit-tag des letzten Sommermonats glühte über den wür-zigen Blumen; — und das offene Meer, das sich inweiter Ferne hin dehnte, trug auf seinen hehren Wel-len ein goldenes glückliches Lächeln.
„Und oh!" flüsterte Alice sanft, indem sie vonseiner Brust aufsah; „ich frage nicht, ob Du seit un-serer Trennung Andere geliebt hast — die Treue desMannes ist so verschieden von der mistigen — ich fragenur, ob Du mich jetzt liebst?"
„Mehr! oh! unermeßlich mehr, als in unfernjüngsten Tagen!" rief Maltravcrs mit inbrünstigerLeidenschaft. „Zärtlicher — ehrfurchtsvoller — ver-trauensvoller, als ich je ein lebendes Wesen geliebthabe! — selbst sic, in deren Jugend und Unschuldich die Erinnerung au Dich anbctctc! Hier habe ichgefunden, was das Ideal beschämt und übcrbictetlHier habe ich eine Tugend gefunden, die, von Gottund der Natur zugleich stammend, weiser war, als allmeine falsche Philosophie und fester als mein Stolz!Du — gewiegt vom Mißgeschick — Deine Kindheitumgeben von Scencn der Furcht und des Lasters, die,