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scharfes Auge hätte die Spuren geistiger Kämpfe be-obachten können, so waren eS doch die Spuren vonvergangenen Kämpfen; und die Ruhe hatte sich wiederüber der schweigenden Tiefe gelagert. Als Evelincvor der Abreise ihre Thräncn »nd ihr Erröthcn amBusen der Lady Vargravc verbarg, als Lcgard danebenstand, seine Züge belebt von allem Entzücke» der Hoff-nung und der Liebe — da wandte sich Maltravcrseinen Angenblick gegen das Fenster und man hättekönnen einen Seufzer von ihm hören — den letzte»Seufzer, den er der tiefsten und reifsten Leidenschaftseines Lebens weihte - einen Seufzer nicht um seineentschwundenen Träume, sondern um ihr künftigesGeschick. Er sah vom Fenster aus de» Wagen, der dieBraut zum Hanse eines Andern tragen sollte; diefröhlichen Gesichter der Dorflcntc, deren Zndrang mannicht verwehrt hatte, und für welche diese feierlicheCcrcmonic nur ein fröhliches Gepränge und Schauspielwar; und als er sich wieder gegen die im ZimmerAnwesenden kehrte, fühlte er seine Hand von der Lc-gards gepreßt.
„Sic find der Retter meines Lebens — Sic sindder Schöpfer meines Glücks auf Erden gewesen; Alleswas mir zu wünschen bleibt, ist, daß Sic vom Him-mel die Segnungen ernten mögen, die Sie Andernbereitet!"
„Lcgard, lassen Sie sic nie einen Kummer merken,den Sie ihr verhehlen können; und glauben Sic, daß